Grundhaltung

Wissen ist nur wertvoll, wenn es gelebt und angewendet wird.

Die folgenden Themen berühren Liebe, Rollen, Geld, Alexander und den Weg vom Suchen zur Selbstmeisterschaft. Sie sind bewusst als Orientierung formuliert: offen, undogmatisch und ohne Heilsversprechen.

Beziehung

Was ist Liebe? Warum sind Menschen eifersüchtig? Wie werde ich zum Traumpartner?

In letzter Zeit habe ich viele Menschen gefragt, was Liebe ist. Meistens beschrieben sie mir jedoch Verlangen, weil sie es nie aus dieser Perspektive betrachtet hatten. Ich möchte dir anhand eines Beispiels zeigen, was ich meine.

Wenn du etwas liebst, zum Beispiel dein Kind oder dein Haustier, liebst du es unabhängig davon, was es tut. Du erwartest nichts zurück. Es ist bedingungslose Liebe.

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Wenn ich dir jetzt tief in die Augen sehen und sagen würde: „Ich liebe dich“, würdest du dich vielleicht unwohl fühlen, wenn du mich nicht kennst. Wenn du ein Mann bist, würdest du vielleicht denken: „Bist du schwul?“ oder „Was willst du von mir?“ Wenn ich aber sagen würde: „Du bist ein Arschloch“, wäre es dir vielleicht viel egaler. Oder wenn du es persönlich nimmst, würdest du vielleicht antworten: „Du auch.“

Der Grund ist, dass wir oft nicht genug Selbstliebe haben. Wenn jemand sagt: „Ich liebe dich“, denkt unser Verstand sofort, dass wir etwas zurückgeben müssen. Gleichzeitig fühlen viele Menschen nicht einmal wirkliche Liebe für sich selbst, weil wir darauf programmiert wurden, nicht genug zu sein, so wie wir sind. Deshalb werden wir unsicher oder fühlen uns unwohl, wenn jemand diese Worte ausspricht.

Viele Menschen sagen: „Ich liebe dich“, meinen aber: „Ich will dich.“ Wenn du etwas willst, ist es Verlangen. Und Verlangen erzeugt Schmerz, solange du nicht vollkommen in deiner eigenen schöpferischen Kraft ruhst. Viele Menschen lieben andere nur, solange diese sich so verhalten, wie sie es mögen. Verändert sich die Person, sagen sie: „Sie hat sich so verändert“ oder „Ich war blind und habe das nie gesehen.“ Natürlich warst du blind, weil es oft keine freie Liebe war, sondern ein starkes hormonelles Gefühl und ein tiefes Habenwollen.

Du willst diese Person. Wenn sie sich verändert oder nicht so ist, wie du dachtest, merkst du plötzlich, dass du sie nicht mehr lieben kannst. Doch Beziehung bedeutet nicht, jemanden zu finden, der in allen Punkten perfekt in dein gedankliches Bild passt. Beziehung bedeutet, gemeinsam zu wachsen. Erst wenn du dich selbst so liebst, wie du bist, kannst du den anderen so annehmen, wie er ist. Dann könnt ihr euch gegenseitig unterstützen, statt einander zum eigenen Vorteil manipulieren zu wollen.

Wenn man viele gewöhnliche Beziehungen betrachtet, sieht man oft ein großes Ego-Spiel zwischen Mann und Frau: Wer kann mehr kontrollieren? Ob über Gefühle, Geld, Sex oder andere Mittel, spielt dabei kaum eine Rolle.

Ähnlich ist es, wenn Menschen sagen: „Ich vermisse dich“ oder „Ich brauche dich“. Das Einzige, was du im Leben wirklich brauchst, bist du selbst. Wir alle haben ein Ego, wir sehen es nur nicht gerne. Wir haben Angst, wirklich in uns hineinzuschauen und zu erkennen, wer wir sind und wofür wir hier sind. Also spielen wir Rollen in einem großen System, das auf Angst und Lügen aufgebaut ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Du musst einen Menschen nicht vermissen. Wir sind alle verbunden. Vermissen kommt aus Verlangen, und Verlangen erzeugt Schmerz. Wenn du jemanden bedingungslos liebst, kannst du ihn fühlen, wenn du die Augen schließt. Wenn du glaubst, du brauchst einen Partner, um glücklich zu sein, wirst du immer wieder enttäuscht werden. Zuerst musst du mit dir selbst glücklich sein.

Verlangen ist einer der Gründe für Schmerz in Beziehungen. Menschen wollen andere verändern, und genau deshalb haben viele Angst vor der Liebe: Sie haben eigentlich Angst vor dem Schmerz. Öffne dein Herz ohne Zweifel und verstehe, dass immer die richtige Person in dein Leben kommt, um dir deine Lektion zu zeigen. Je mehr du deinen Ängsten und deinem Schmerz begegnest und erkennst, dass sie oft nur alte Glaubenssysteme und Illusionen sind, desto mehr wirst du Menschen begegnen, die die Liebe, die sie sind, vollständig leben.

Wenn du jemanden hassen kannst, musst du ihn zuerst geliebt haben, sonst wäre er dir egal. Es ist derselbe Kanal. Aber diese Liebe ist nicht bedingungslos, sondern eine Form von Verlangensliebe.

Solange du nach Liebe suchst, läufst du im Kreis. Du kannst Liebe nicht finden, weil sie nie weg war. Du bist Liebe. Du bist ein Kanal, der Liebe senden und empfangen kann. Du musst nur Urteile loslassen und den Menschen vor dir als Menschen sehen, nicht als programmierten Computer, den du nur lieben kannst, wenn er in deine Realität passt. Wenn du dir erlaubst, dieser Kanal zu sein, kannst du alles lieben.

Warum sind Menschen eifersüchtig?

Wenn Menschen auf reichere, stärkere oder erfolgreichere Menschen eifersüchtig sind, liegt es oft daran, dass sie nicht glauben, selbst dieselbe Ebene erreichen zu können. Also hassen sie diese Menschen, obwohl sie in Wahrheit sich selbst ablehnen, indem sie sich zum Opfer machen. Sie erlauben sich nicht, über sich hinauszuwachsen, und geben auf, bevor sie es überhaupt versuchen.

Eifersucht ist ein Problem des Selbstvertrauens. Wenn Menschen sich selbst nicht vertrauen, projizieren sie ihr Mangelgefühl auf den Partner. Je mehr du solche Gefühle auf deinen Partner projizierst, desto eher bringst du ihn genau in die Situation, vor der du Angst hast. Deine Gefühle erschaffen Realität. Wenn du ständig Angst hast, betrogen zu werden, manifestierst du genau diese Erfahrung. Durch dein mangelndes Selbstvertrauen machst du deinen Partner irgendwann verrückt, und er sucht vielleicht wirklich Abstand oder geht zu jemand anderem.

In einer Meditation fragte ich mich einmal: Wie kann man überhaupt eifersüchtig sein, wenn wir alle miteinander verbunden sind und auf einer tieferen Ebene ohnehin schon alles miteinander geteilt haben? Der Grund ist, dass viele Menschen glauben, ihr Partner könne sie nicht mehr lieben, wenn er Sex mit jemand anderem hat. Oder dass er nicht genug Liebe habe, um mehrere Menschen zu lieben. Doch Liebe und Sex sind zwei verschiedene Energien.

Ich kann einen Menschen vollkommen lieben und trotzdem keine sexuelle Energie fühlen, vielleicht wegen eines Traumas oder aus einem anderen Grund. Und ich kann mich von der Energie eines Menschen stark angezogen fühlen, ohne Liebe zu empfinden.

Der höchste Liebesakt kann darin bestehen, deinem Partner Freiheit zu lassen, weil du wirklich sein Bestes willst und ihn nicht konditionierst. Das bedeutet nicht, dass du wahllos mit anderen schlafen sollst, nur weil du Lust hast und deine Wünsche nicht führen kannst. Das ist etwas anderes. Ich spreche von echter Verbindung und davon, in einer Situation das Ego loszulassen. Wenn du Liebe erzwingen willst, verschwindet sie. Wenn du loslassen kannst, kommt sie zurück.

Ein paar Regeln für bessere Beziehungen

  • Es ist nie einfach die Schuld der anderen Person.
  • Der Auslöser, über den ihr gerade streitet, ist selten die wahre Ursache.
  • Nichts verändert sich, bis du dich veränderst.
  • Schmerz ist oft unerfülltes Verlangen und Widerstand gegen etwas, das du nicht akzeptierst.

Wenn du nicht in dir ruhst, suchst du jemanden, der dir Ruhe gibt. Wenn du nicht weißt, was du mit dir anfangen sollst, suchst du jemanden, der dir etwas zu tun gibt. Wenn du dich nicht liebst, suchst du jemanden, der dir Liebe gibt. Wenn du traurig bist, suchst du jemanden, der dich aufheitert.

Wenn ich glücklich, zufrieden und in Frieden bin, brauche ich niemanden. Wenn ich niemanden mehr brauche, kann ich der ideale Partner sein, ohne Liebe einzufordern. Dann ist Liebe ohne Kompromiss möglich, weil sie reine Liebe ist und kein Verlangen.

Für mich ist Liebe ein starkes Gefühl, das alles erschaffen kann. Sie kommt aus dem Herzen, und du kannst sie jedem Menschen senden. Manchmal findest du ein anderes Herz, das auf derselben Welle ist, oder ihr tauscht Informationen aus, um gemeinsam etwas Größeres zu erschaffen. Liebe bedeutet, sich gegenseitig anzunehmen und zu unterstützen, nicht jemanden verändern zu wollen. Wenn Liebe durch dich wirkt, veränderst du dich selbst, und vieles wird möglich.

Liebe ist ein Gefühl, und Gefühle lassen sich nie vollständig mit Worten erklären. Worte sind begrenzt, und jeder Mensch gibt ihnen eine eigene Bedeutung. Wenn du jemandem Liebe erklären willst, umarme ihn für ein paar Minuten. Sag ihm, dass es schön ist, dass er da ist, und dass du dankbar bist, ihn zu kennen. Wenn du es wirklich aus dem Herzen sagst und fühlst, was du sagst, wird es ihn berühren. So kann sich das Herz öffnen.

Viele Menschen haben Angst, sich vollständig zu öffnen, weil sie irgendwann Schmerz erlebt haben. Aber du kannst Liebe nur vollständig empfangen, wenn du beginnst, dich zu öffnen. Wenn du diese Liebe lebst, werden andere sie in deinen Augen und in deiner ganzen Ausstrahlung sehen. Dieses frische Gefühl von Freiheit, Gegenwart, innerer Führung, Sicherheit ohne Denken und einfachem Sein kann dich in einen Zustand tiefer Freude bringen.

Warum bekomme ich meinen Traumpartner nicht?

Viele Menschen haben ein Bild von ihrem Traumpartner. Doch wenn Liebe dich wirklich berührt, sagst du nicht: „Das war aber nicht mein Traumbild.“ Du liebst diesen Menschen einfach tief. Viele Frauen haben Angst davor, allein zu sein, sind aber in Beziehungen oft sehr kraftvoll. Wenn sie einen Mann wirklich wollen, bekommen sie ihn oft, bevor er überhaupt merkt, was passiert. Der Mann denkt dann vielleicht noch, er sei der Jäger. Sorry, Bruder, du warst schon gefangen, bevor du es wusstest.

Der Grund, warum wir den Traumpartner oft nicht bekommen, ist einfach: Wir erlauben es nicht. Manchmal haben wir nicht einmal ein klares Bild davon. Noch begrenzender ist jedoch, dass wir innerlich eine Grenze haben. Wir sagen: „Das ist zu gut, um wahr zu sein.“ Wir haben für alles eine Grenze: maximale Liebe, maximales Geld, maximale Gesundheit.

Wenn du deiner inneren Grenze nahekommst, gehst du oft sofort zurück in deine bekannte Angst- und Komfortzone. Das Unbekannte macht dir mehr Angst als das Alte, selbst wenn das Alte dich klein hält. Statt Ja zu sagen und dir mehr Wert zu geben, fragt der Verstand: Muss ich jetzt mehr arbeiten? Was muss ich verändern? Zweifel und Angst tauchen auf. Genauso ist es mit dem perfekten Partner. Wenn er zu perfekt wirkt, bekommst du Angst und suchst nach Problemen, weil es zu gut ist, um wahr zu sein.

Ich habe das selbst erlebt. Vor Jahren begegnete ich einem Menschen, an dem ich nichts finden konnte, was ich nicht mochte. Nach zwei Wochen fühlte ich mich plötzlich nicht bereit und begann mit anderen Frauen zu flirten. Das verursachte mir so viel Schmerz, dass ich die Beziehung beenden musste, weil ich nicht betrügen wollte und es sich für mich bereits wie Betrug anfühlte. Sie war mir zu wichtig, um mit Gefühlen zu spielen. Gleichzeitig konnte ich nicht verstehen, warum ich mit anderen flirtete, obwohl ich die perfekte Person getroffen hatte.

Viele Menschen warten noch immer auf ihren Prinzen oder ihre Traumfrau, selbst wenn sie in einer Beziehung sind, einfach aus Angst davor, allein zu sein. Also frage dich: Bist du bereit, dein Leben leicht und brillant werden zu lassen? Oder bevorzugst du weiterhin die bekannte Angst-Komfortzone? Verändere deine Grenze.

Ein Gedicht an meine Liebe

Etwas Neues kam in mein Leben,
es fühlt sich schon an, als wärst du meine Frau.
In so kurzer Zeit ist so viel mit uns geschehen,
wir wissen beide nicht warum, doch wir können damit leben.
Ich will nicht alles über dich wissen,
denn das Wichtigste bist du.
Ich brauche deine Vergangenheit nicht,
um zu prüfen, ob ich zu dir passe oder dich halten kann.
Nicht gefangen in Konzepten, wie du sein solltest,
kein Urteil, auch nicht über das, was du denkst.
Wir fühlen uns verbunden durch ein bedingungsloses Band der Liebe.
Meine Liebe zu dir ist frei.
Kein Bedürfnis, dich zu verändern.
Du spiegelst mir die Liebe zu allem.
So stehen wir wie Zwillinge, als reines Sein.
Ich schenke mich dir im gegenwärtigen Moment,
und genau das fühle ich auch von dir.
Vollkommene Annahme deines Seins.
Nichts zu tun, außer dich zu lieben.

Danke.

Selbstführung

Opfer, Täter, Helfer: Das Spiel, das fast jeder spielt

Eines der größten Programme unserer Gesellschaft ist das Opfer-Täter-Helfer-Spiel. Die meisten Menschen erkennen diese Rollen bei anderen sofort, übersehen jedoch, wie oft sie selbst täglich zwischen ihnen wechseln.

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Der Täter gewinnt Macht. Das Opfer gewinnt Aufmerksamkeit. Der Helfer gewinnt Bestätigung. Und alle drei glauben, im Recht zu sein. Genau deshalb sind diese Rollen so schwer zu verlassen.

Vor vielen Jahren fiel mir etwas auf: Menschen halten oft nicht an ihrem Problem fest. Sie halten an der Person fest, die sie dadurch geworden sind.

„Ich bin die Verlassene.“ „Ich bin der Kämpfer.“ „Ich bin die Retterin.“ „Ich bin derjenige, den niemand versteht.“

Wenn das Problem verschwindet, verschwindet oft auch die Rolle. Und genau davor haben viele Menschen Angst. Nicht vor dem Schmerz. Nicht vor der Veränderung. Sondern vor der Frage: Wer bin ich ohne meine Geschichte?

Stell dir vor, du gehst auf der Straße und siehst etwas Goldenes am Boden. Du hebst es auf und denkst für einen Moment, du hättest Gold gefunden. Beim genaueren Hinsehen erkennst du, dass es nur ein Kaugummipapier ist.

Ein Mensch in Freiheit wirft es weg und geht weiter. Ein Mensch im Opferprogramm macht daraus eine Geschichte: „Immer passiert mir so etwas.“ „Nicht einmal Glück habe ich.“ „Mein Leben besteht nur aus Enttäuschungen.“ Aus einem Stück Müll wird ein Drama. Aus einem Augenblick wird eine Identität.

Was viele Menschen nicht erkennen: Das Opfer und der Täter sind oft keine Gegensätze. Wenn man sich lange genug als Opfer erlebt, beginnt man irgendwann, sein eigenes Tätersein zu rechtfertigen.

„Jetzt reicht es mir.“ „Jetzt muss das einmal raus.“ „Jetzt sollen die anderen hören, wie es mir geht.“ Plötzlich fährt man über andere drüber und hält es gleichzeitig für gerechtfertigt. Nicht weil man böse ist, sondern weil man glaubt, ein Recht darauf zu haben.

Der Täter erschafft Opfer. Das Opfer erschafft neue Täter. Das Spiel dreht sich weiter.

Die größte Falle ist jedoch die Helferrolle. Viele Menschen glauben, Helfen sei automatisch etwas Gutes. Auch ich dachte das lange Zeit, bis ich irgendwann erkannte: Helfen ist nicht dasselbe wie hilfreich sein.

Beim Helfen steht oft das Wollen im Vordergrund. Ich will retten. Ich will verändern. Ich will, dass es besser wird. Doch häufig geht es dabei mehr um uns selbst als um den anderen. Wir wollen das Leid des anderen nicht sehen. Wir wollen die Spannung nicht fühlen. Wir wollen die Situation auflösen. Doch haben wir jemals gefragt, ob der andere das überhaupt möchte?

Viele Menschen wollen ihr Problem nicht loslassen, weil es Teil ihrer Identität geworden ist. Und genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.

Die meisten Menschen erleben ihr Leben nicht. Sie durchleben ihre Geschichten. Sie sehen nicht mehr den Menschen vor sich. Sie sehen nur noch ihre Verletzung. Ihr Drama. Ihre Erwartungen. Ihre Geschichte.

Deshalb können Menschen stundenlang streiten und sich trotzdem nie begegnen. Jeder verteidigt seine Geschichte. Niemand erlebt den Moment.

Eine Frage hat für mich mehr Konflikte aufgelöst als viele Diskussionen: „Was erleben wir gerade?“ Nicht: „Wer hat Recht?“ Nicht: „Wer hat Schuld?“ Nicht: „Warum passiert mir das?“ Sondern: „Was erleben wir gerade?“

Diese Frage holt uns aus der Geschichte zurück in die Gegenwart. Aus dem Durchleben ins Erleben. Aus dem Ich ins Wir.

Vielleicht geht es im Leben nicht darum, Opfer, Täter oder Helfer zu werden. Vielleicht geht es darum, zu erkennen, wann wir eine Rolle spielen, und den Mut zu haben, sie wieder loszulassen.

Noch ein Beispiel, wie du diese Rollen erkennen kannst

Der Mann kommt müde nach Hause und sucht eigentlich Erholung und nährende Liebe. Doch das Kind belagert ihn sofort, weil es selbst gerade leer ist und Aufmerksamkeit sucht.

Aufgrund der Überforderung wird der Vater unbewusst zum Täter, weil er nie gelernt hat, gesunde Grenzen zu setzen. Er ist erschöpft, weil er seine eigenen Grenzen nicht gespürt und sich ständig überarbeitet hat.

Das Kind wird zum Opfer. Die Mutter kommt als Helferin und beschützt das Kind. Später, als sich die Situation beruhigt und der Vater erzählt, wie kaputt er ist und sich als das „Opfer des Tages“ präsentiert, wird die Mutter plötzlich zum Täter und sagt: „Ja, du hattest einen harten Tag ... aber mich fragst du gar nicht, wie es mir geht.“

Und plötzlich beginnt das Spiel von vorne. Wer ist jetzt das größere Opfer? Wer hat mehr gelitten? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wer hat Recht? Die Rollen wechseln ständig.

Deshalb macht es wenig Sinn, sich selbst als Opfer, Täter oder Helfer zu definieren. Diese Rollen sind nur Masken. Was heute Opfer ist, wird morgen Täter. Was heute Täter ist, wird morgen Helfer. Was heute Helfer ist, wird morgen Opfer.

Ein weiteres Beispiel aus dem Business

Jemand versucht, dich einzukaufen, damit er später bekommt, was er von dir will. Unehrliche Komplimente. Kleine Geschenke. Besondere Aufmerksamkeit. Nicht weil er dich wirklich schätzt, sondern weil er etwas von dir möchte.

Genau das Gleiche passiert im Privaten. Vielleicht schenkt dir dein Partner, ein Elternteil, Geschwister oder Freunde ständig etwas, damit sie später etwas einfordern können. Und wenn die Rechnung irgendwann kommt und du nicht liefern kannst oder willst, hörst du plötzlich: „Ich tue alles für dich.“ „Einmal brauche ich etwas von dir.“ „Auf dich kann man sich nicht verlassen.“ „Du bist kein guter Freund.“ „Du bist nie für mich da.“

Was hier passiert, ist emotionale Erpressung. Der Täter hat sich einfach lange als Helfer verkleidet. Und weil du natürlich kein schlechter Mensch sein möchtest, machst du den Gefallen oft trotzdem. Gegen deine Wahrheit. Gegen dein Gefühl. Nur um die Harmonie aufrechtzuerhalten. Die meisten Menschen merken gar nicht, dass sie gerade manipuliert werden.

Dieses Spiel findest du überall. Nicht nur zwischen Menschen, sondern auch in unserem Konsumverhalten. Wenn ich mich als Opfer fühle, lenke ich mich vielleicht mit Schokolade ab. Mit Alkohol, mit Zigaretten, mit Fernsehen, mit Social Media, mit Anerkennung, mit Religion oder mit allem anderen. Mit allem außer dem eigentlichen Schmerz. Solange ich beschäftigt bin, muss ich ihn nicht fühlen.

Und genau deshalb sind die eigentlichen Fragen:

Was willst du wirklich im Leben sein und tun? Wer oder was kann dich wirklich daran hindern?

Ich höre, was dich aufregt. Ich höre, was dich verletzt. Ich höre, was dich erschöpft. Doch was würdest du tun, wenn all das nicht da wäre?

Bist du bereit, jeden Tag für fünf Minuten zu fühlen, dass dein Problem nicht mehr existiert? Bist du bereit zu fühlen, dass das, was du dir wünschst, bereits da ist?

Wenn du aus der Helferrolle aussteigst und nicht mehr in das Opfersystem passt, werden Opfer dich oft als Täter beschimpfen. Vor allem dann, wenn du ihnen zeigst, dass sie nicht Opfer bleiben müssen. Plötzlich bist du der Böse. Plötzlich wirst du angegriffen. Plötzlich wirst du zum Täter erklärt.

Das war einer der Gründe, warum ich vor vielen Jahren die Lust verlor, Menschen zu heilen. Irgendwann wurde mir klar: Viele Menschen wollten gar keine Heilung. Sie wollten ihre Geschichte behalten. Also hörte ich auf, Menschen retten zu wollen. Stattdessen begann ich, ihnen zu zeigen, wie sie es selbst tun können. Natürlich bekam ich dadurch eine neue Gruppe angriffslustiger Opfer. Aber irgendwann war mir das lieber, als ständig dasselbe Spiel mitzuspielen.

Etwas wurde mir viele Jahre später klar: Die meisten Menschen erleben ihr Leben nicht. Sie durchleben ihre Geschichten. Wenn ich innerlich etwas durchlebe, spiele ich einfach meine Geschichte ab. Ich sehe niemanden mehr. Es gibt nur noch meine Geschichte. Mein Drama. Meine Verletzung. Meine Erwartungen. Meine Enttäuschungen. Meinen Schmerz. Der andere Mensch verschwindet.

In meiner Opferrolle kann ich den anderen nicht wirklich sehen. Genauso wenig wie in meiner Täterrolle. Solange ich in meiner Geschichte gefangen bin, sehe ich nur mich selbst. Durchleben schließt Erleben aus. Erleben geschieht nur jetzt. Ohne Geschichte, ohne Schuldigen, ohne Rechtfertigung, ohne Opfer, ohne Täter.

Wenn ich vollständig in meiner Geschichte gefangen bin, wird der andere Mensch unsichtbar. Deshalb können Menschen stundenlang streiten und sich trotzdem nie wirklich begegnen. Jeder spricht, niemand hört. Jeder verteidigt seine Geschichte. Niemand erlebt den gegenwärtigen Moment.

Eine der kraftvollsten Fragen, die ich kennenlernen durfte, lautet deshalb: „Was erleben wir gerade?“ Nicht: „Wer hat Recht?“ Nicht: „Wer hat Schuld?“ Nicht: „Warum passiert mir das?“ Sondern: „Was erleben wir gerade?“

Diese eine Frage verändert alles. Plötzlich verlassen wir die Geschichte. Wir verlassen die Rollen. Raum entsteht. Aus Durchleben wird Erleben. Aus Ich wird Wir.

Übung

Beobachte dich im Alltag. Zu Hause, in der Arbeit oder in deinen Beziehungen. Wo steigst du in diese Rollen ein? Welche Rolle vermeidest du, weil du sie nicht magst? Für die meisten Menschen ist es die Täterrolle. Was wäre, wenn genau diese Rolle in dieser Situation die hilfreichste wäre? Wo fehlt dir ein klares Nein? Wo fehlen dir stärkere Grenzen? Wo fehlt dir der Mut, jemanden zu enttäuschen?

Als ich all das erkannte, versuchte ich, komplett aus diesen Rollen auszusteigen. Doch ich bemerkte, dass die einzigen Menschen, die mich noch triggern konnten, meine eigene Familie waren.

Eines Sommers rief mich meine Mutter völlig überfordert an, weil meine Schwester wieder Drama machte. Sie wollte, dass ich es löse. Das Ganze hatte eigentlich überhaupt nichts mit mir zu tun. Und ehrlich gesagt ... ich war diesen Kindergarten leid.

Also stellte ich mich bewusst in die Opferrolle, wodurch ich gleichzeitig zum Täter wurde. Zu meiner Überraschung funktionierte es. Meine Mutter musste plötzlich lernen, selbst mit der Situation umzugehen. Sie konnte ihre Sorgen, Schuldgefühle und Probleme nicht länger auf mich abladen.

Rückblickend war ich erstaunt, denn ich war immer der Helfer gewesen. Und ich verstand nie, warum ich ständig eines auf den Deckel bekam, obwohl ich doch die ganze Zeit helfen wollte. Dann machte es Klick: Ich bin der Helferarsch.

Und genau deshalb tauchten ständig Opfer und Täter in meinem Leben auf, weil ich die ganze Zeit versuchte, sie zu harmonisieren.

In diesem Moment erkannte ich etwas, das mein Leben nachhaltig verändert hat: Helfen ist das Gegenteil von hilfreich sein.

Beim Helfen geht es oft um das Wollen. Ich will helfen. Ich will retten. Ich will verändern. Ich will, dass es besser wird. Doch in Wahrheit geht es oft um uns selbst. Wir wollen den anderen nicht leiden sehen. Wir wollen die Spannung nicht fühlen. Wir wollen die Situation verändern. Doch haben wir jemals gefragt, ob der andere das überhaupt möchte?

Viele Menschen wollen ihr Problem gar nicht loslassen. Nicht weil sie dumm sind. Nicht weil sie schwach sind. Sondern weil das Problem Teil ihrer Identität geworden ist. Wer bin ich ohne dieses Problem?

10 Transformationsfragen

  1. Welches Problem verteidige ich seit Jahren?
  2. Wer wäre ich ohne diese Geschichte?
  3. Wo benutze ich meine Vergangenheit als Rechtfertigung für mein heutiges Verhalten?
  4. Wo suche ich Aufmerksamkeit statt Transformation?
  5. Wo mache ich andere für meine Gefühle verantwortlich?
  6. Wo versuche ich Menschen zu retten, die gar nicht gerettet werden wollen?
  7. Wem kann ich gerade nicht wirklich in die Augen sehen?
  8. Wo spiele ich stark, obwohl ich eigentlich Angst habe?
  9. Was würde aus meinem Leben verschwinden, wenn mein größtes Problem morgen weg wäre?
  10. Was erleben wir gerade, wenn ich meine Geschichte für einen Moment loslasse?

Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam in unseren Seminaren erforschen. Wenn du bereit bist, alte Identitäten loszulassen, deine Geschichten zu hinterfragen und aus dem endlosen Opfer-Täter-Helfer-Kreislauf auszusteigen, bist du herzlich willkommen.

Bei unseren Methoden geht es nicht nur ums Verstehen. Es geht ums Erleben. Denn Erkenntnis verändert wenig. Verkörperung verändert alles.

Vielleicht ist genau jetzt der Moment gekommen, an dem du aufhörst, deine Geschichte zu verteidigen ... und anfängst, dein Leben zu leben.

Vielen Dank an alle für euer Erkennen, euer Sein und euren Beitrag zu einer Welt mit mehr Liebe, Freiheit und Leichtigkeit.

Energie & Fülle

Wie man Geld wird!

Nachdem ich schon vielen Menschen bei Geldproblemen geholfen habe, ihren Mangel zu heilen, schenke ich heute viel Wissen weiter, wie man Geld und Fülle am besten anzieht.

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Geld ist Energie, und Energie muss fließen. Bist du in Resonanz mit dem großen Energiefeld des Geldes, oder musst du dein Geld hart verdienen? Im Universum herrscht Fülle; alles ist im Überfluss vorhanden. Deine Aufgabe besteht darin, dich mit diesem Überfluss in Resonanz zu bringen.

Verbessere deine energetischen Verbindungen zu innerem und äußerem Reichtum, kläre deine Beziehung zu Geld und transformiere die energetischen Verdichtungen, die im Unterbewusstsein wirken. Geld beeinflusst alle Bereiche des Lebens und ist oft emotional aufgeladen. Jeder Mensch bestimmt für sich, welchen Stellenwert er Geld in seinem Leben gibt. Doch was ist, wenn man scheitert, obwohl man alles tut, um sich und seiner Familie ein angenehmes Leben zu ermöglichen? Häufig werden hinderliche Glaubenssätze und begrenzende Überzeugungen dafür verantwortlich gemacht. Darüber hinaus gibt es jedoch tieferliegende Ursachen, die einen erfolgreichen Geldfluss behindern können.

In meinem Seminar werden gezielt folgende energetische Blockaden transformiert:

  1. Emotionale Ladungen in Bezug auf Geld und Reichtum.
  2. Programme, Konditionierungen und falsche Überzeugungen zu Geld und Reichtum.
  3. Individuelles Mangeldenken.
  4. Einflüsse aus dem Ahnenfeld.
  5. Widerstände aus dem aktuellen und aus früheren Leben.
  6. Versprechen, Schwüre, Eide und Armutsgelübde.

Ich synchronisiere dein Energiefeld mit dem großen Feld von Geld und Reichtum. Dann transformieren wir Schritt für Schritt vorhandene energetische Einflüsse, um anschließend die Schwingung für Geld und Reichtum in deinem Energiefeld zu aktivieren. Dadurch entsteht eine veränderte Ausstrahlung, und du kommst mehr und mehr in Resonanz mit Geld und Vermögen.

10 häufige Glaubensmuster, die verhindern, dass du reich wirst

  1. Der Glaube, Geld nur zum Überleben, als Sicherheit oder für ein halbwegs gutes Leben zu brauchen: „Mehr brauche ich nicht.“ Dieses Muster zeigt, dass du nicht wirklich Reichtum willst, sondern Geld vor allem möchtest, um nicht zu verlieren. Es ist also weniger ein Reichtumsprogramm als ein Armutsprogramm, weil zu viel Fokus auf Mangel liegt.
  2. „Ich versuche, reich zu werden. Wenn es aber nicht klappt, ist es auch okay.“ Wer so denkt, gibt dem Unterbewusstsein zwei Ziele zur Auswahl: reich werden oder im Gewohnten bleiben. Häufig wählt das Unterbewusstsein den bequemeren Weg.
  3. Ständig mit anderen Menschen über Probleme, Sorgen oder Misserfolge zu sprechen. Erfolgreiche Menschen denken lösungsorientiert und sprechen über Probleme vor allem mit Menschen, die wirklich weiterhelfen können.
  4. „Reiche Menschen sind arrogant und überheblich.“ Reiche Menschen wirken manchmal arrogant, weil sie ihre Zeit nicht mit Problemkreisen verbringen möchten, sondern sich auf Lösungen und Wachstum ausrichten.
  5. „Ich muss nichts ändern, um reich zu sein.“ Die Wahrheit ist: Wenn du nichts ändern müsstest, wärst du bereits dort. Öffne dich also für große innere und äußere Veränderungen.
  6. Der Glaube, dass man in einem Angestelltenverhältnis reich wird, wenn man ausschließlich für Zeit bezahlt wird. Reich wird man eher, indem man sich für Ergebnisse, Werte oder Systeme bezahlen lässt.
  7. Der Glaube, nicht alles haben zu können: entweder finanzieller Erfolg oder Liebe und erfüllte Beziehungen. Auch das ist nur ein Glaube. Du kannst Liebesglück und Reichtum gleichzeitig haben, wenn du es dir erlaubst.
  8. „Es ist nicht genug Geld für alle da.“ Schau dir die gewaltigen Summen an den Finanzmärkten an. Es gibt genug Geld.
  9. „Reiche Menschen beuten andere aus.“ Es gibt Menschen mit viel Geld, die andere ausbeuten, und es gibt Menschen mit wenig Geld, die andere ausbeuten. Reichtum und Gewissen schließen einander nicht aus.
  10. „Reiche Menschen hatten nur Glück.“ Glück ist nicht nur Zufall, sondern hat Ursachen, Entscheidungen und innere Voraussetzungen.

1. Positive und unterstützende Affirmationen nutzen

Positive Affirmationen zu Geld und Reichtum richten deine Aufmerksamkeit auf Wachstum in diesem Bereich. Meine Lieblingsaffirmationen sind:

  • Ich erlaube Geld und Wohlstand, in mein Leben zu kommen.
  • Geld fühlt sich für mich richtig gut an.
  • Ich empfange Geld mit offenen Armen in meinem Leben.
  • Ich genieße großen finanziellen Erfolg.
  • Ich ziehe Geld magnetisch in mein Leben.
  • Ich bin offen für Reichtum und Wohlstand.
  • Ich bin es mir wert, in Reichtum zu leben.
  • Ich verdiene es, reich zu sein.

Wiederhole diese Sätze mit voller Aufmerksamkeit und offener Haltung mehrmals täglich. Es reicht, Affirmationen zu denken; es kann aber auch kraftvoll sein, sie laut auszusprechen. Du kannst sie zum Beispiel an Orte kleben, die du häufig siehst: Badezimmerspiegel, Kühlschrank, Bildschirm oder Arbeitsplatz.

2. Vorbelastete Gegenstände loslassen

Im Familiensystem speichern sich Erfahrungen aus früheren Generationen. Auch persönliche Gegenstände können mit alten Erinnerungen, Mangel- oder Verlustenergien verbunden sein. Besonders Familienschmuck, Edelsteine, Kleidungsstücke, alte Möbel, Familienbesteck, Geschirr, Gemälde, Porträts oder Fotografien können unbewusst alte Prägungen weitertragen. Manchmal ist das Loslassen solcher Erinnerungsstücke ein wichtiger Schritt für die eigene Entwicklung.

Wenn du herausfinden möchtest, welche Stücke dich belasten, vertraue zunächst deiner Intuition. Zusätzlich können kinesiologische Muskeltests und einfache Fragen eine Unterstützung sein.

3. Energetische Reinigung der Wohnung nach Feng-Shui-Prinzipien

Feng Shui ist die Lehre der Harmonie. Ziel ist die Harmonisierung des Menschen und seines Umfeldes. Wenn Energien im Wohnraum frei fließen können, wirkt sich das auch auf das Energiesystem des Menschen aus. Wie außen, so innen. Regelmäßiges Ausmisten, Ordnung und das Entfernen nicht mehr benötigter Gegenstände können den eigenen Geldfluss positiv unterstützen. Verallgemeinert gilt im Feng Shui der Südosten eines Raumes oder einer Wohnung als Bereich für Reichtum. Dort kann ein sauberer, klarer und ordentlicher Ort geschaffen werden.

4. Ein klares Bild deines Zieles schaffen: Visualisierung

Ein klares inneres Bild ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel. Wenn Wohlstand, Reichtum und Fülle dein Ziel sind, nutze Bilder, die dieses Gefühl in dir aktivieren. Ein Vision Board kann dabei helfen: Beklebe eine Leinwand oder ein Brett mit Bildern, die deinen gefühlten Vorstellungen entsprechen. Wie fühlst du dich, wenn du reich, frei und glücklich bist? Platziere dein Vision Board so, dass du ihm mehrmals täglich Aufmerksamkeit schenkst, und passe es an, wenn deine Ziele klarer werden.

10 Schlüssel, um deinen magischen Geldfluss zu kreieren

  1. Geld folgt der Freude, nicht umgekehrt. Wähle jetzt, glücklich zu sein. Tue etwas, das dir Freude macht, und Geld kann sich leichter zeigen. Geld ist nicht die Quelle; du bist die Quelle deiner Kreation.
  2. Bitte, und es wird dir gegeben. Lebe mehr aus der Frage heraus. Frage: Wie kann es noch besser werden? Was ist sonst noch möglich? Was braucht es, damit sich diese Situation verändert? Welche Magie kann ich heute kreieren?
  3. Deine Sichtweise kreiert deine Realität. Welche Sichtweisen zu Geld hast du von anderen übernommen? Was, wenn alles nur eine interessante Sichtweise ist?
  4. Kreiere einen 10-Prozent-Account als Honorar für dich. Lege von allem, was du einnimmst, 10 Prozent zur Seite, bevor du Rechnungen zahlst, und gib dieses Geld nicht aus.
  5. Stelle eine Forderung an dich selbst. Wenn du wirklich Fülle und Reichtum wählst, frage dich: Was bin ich bereit zu tun, um meine finanzielle Situation jetzt zu verändern?
  6. Keine Bewertungen. Bewertungen von uns selbst und von den Dingen halten uns oft vom Empfangen ab. Erschaffe aus dem Moment, sei spielerisch, sei dankbar und kreiere mehr davon.
  7. POD & POC. Zerstöre und unkreiere alles, womit du Geld ausgeladen hast. Oft laden wir Geld ein und weisen es zugleich durch Klagen, Bewertungen oder Begrenzungen zurück.
  8. Trage Geld bei dir. Habe so viel Geld bei dir, wie reiche Menschen es bei sich tragen würden, auch in unterschiedlichen Währungen. Das kreiert die Energie von „Geld haben“.
  9. Anerkenne die Magie, die du kreierst. Wenn du diese Werkzeuge praktisch einsetzt, können sich neue Möglichkeiten zeigen. Erkenne an, dass es deine Kreation ist.
  10. Die Energie deines phänomenalen Lebens. Spiele mindestens einmal täglich mit der Energie deines phänomenalen Lebens. Wichtig ist nicht, herauszufinden, wie es aussehen wird, sondern der Raum und die Energie davon zu sein.

Fragen und Clearings zu Geld und Business

Clearingstatement, bei jedem Satz ergänzbar: Alles, was das nicht erlaubt, bin ich bereit zu zerstören und zu unkreieren. Right & wrong, good & bad, all 9, shorts, boys and beyonds oder kurz: POD & POC.

  • Welche unendlichen Möglichkeiten gibt es hier, die ich mir noch nicht einmal vorstellen kann?
  • Was ist sonst noch alles möglich?
  • Wie kann es noch besser werden?
  • Was braucht es, damit diese Situation mehr Spaß macht, genial ist und sich lohnt?
  • Welche Magie kann ich heute kreieren?
  • Wie viel Spaß kann ich heute haben?
  • Was kann ich heute anders tun oder sein, um genau die Menschen anzuziehen, für die ich ein Beitrag sein kann?
  • Wer könnte hier ein Beitrag für mich sein?
  • Welche Energie, welchen Raum und welches Bewusstsein kann ich heute sein, um eine Einladung für Geld im Überfluss zu sein?
  • Was kann ich hier verändern, das sofort ein anderes Ergebnis bringt?
  • Welche Fähigkeiten und Potenziale habe ich noch nicht anerkannt, die mir viel mehr Möglichkeiten eröffnen würden?
  • Wenn ich hier keine fixe Ansicht hätte, welche Magie könnte ich kreieren?
  • Kann ich bitte das Geld haben? Spielerisch, zehnmal am Tag.
  • Was kann ich heute anders tun, sein, haben, kreieren oder generieren, das jetzt mehr Geld in meinem Leben kreiert?
  • Welche Wahl kann ich heute treffen, die mir mehr Geld bringt, als ich brauche, und mein Leben freudvoller macht?
  • Welche Energie, welchen Raum und welches Bewusstsein können mein Körper und ich sein, um Generator für kontinuierlichen Geldfluss, Wohlstand und Fülle zu sein?
  • Welcher Beitrag zum Universum, zum Bewusstsein, zur Menschheit und zum Planeten kann ich heute sein?
  • Was erlaube ich mir nicht, das mein ganzes Leben verändern würde, wenn ich es mir erlauben würde?
  • Wer bin ich heute, und welche großartigen Abenteuer werden mein Körper und ich heute erleben?
  • Was sind hier und heute die unendlichen Möglichkeiten?
  • Wie kann es noch besser, leichter und schneller gehen?
  • Was würde mir heute oder jetzt Spaß und Freude machen?
  • Welche Energie, welchen Raum und welches Bewusstsein kann ich heute sein, um ein Beitrag für mich, andere und die Welt zu sein?
  • Was braucht es, um jetzt sofort den gewünschten Betrag zu erhalten oder zu kreieren?
  • Was kann ich heute sein oder tun, das mir erlaubt, mehr Geld zu erhalten, als ich bisher für möglich hielt?

Für dein Business zusätzlich

  • Wen oder was kann ich heute zu meinem Business hinzufügen, anrufen oder treffen?
  • Welcher Beitrag zu meinem Business kann ich heute sein?
  • Welcher Beitrag kann mein Business heute für mich sein?
  • Business, was möchtest du heute tun?
  • Wo möchtest du heute sein?
  • Zu wem möchtest du heute sprechen?
  • Business, was brauchst du? Was sollte hier verändert werden? Können wir es verändern? Wie können wir es verändern?

Alle Clearings und Werkzeuge sind inspiriert durch Access Consciousness® und Gary Douglas.

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Über den Vereinspräsident Alexander

Wer bin ich? Was mache ich in den Lebensmeisterschaft-Seminaren?

Der Weg vom Anfänger zur Meisterschaft

Da es immer wieder Missverständnisse darüber gab, wer ich bin oder was ich eigentlich mache, und weil einige Teilnehmer Fragen dazu hatten, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mich wirklich verstehen zu wollen.

Ich glaube, allein diese Frage kann schon sehr viel in dir öffnen, wenn du einfach still sitzt und dich fragst: Wer bin ich wirklich?

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Auf meiner spirituellen Reise der letzten achtzehn Jahre habe ich erkannt, dass ich mich zuvor mit vielen Rollen identifiziert hatte. Ich war Kampfkünstler, Triathlet, Künstler, Stuntman, Model, Tänzer, Lehrer, Heiler und vieles mehr. Gleichzeitig waren das aber immer nur Tätigkeiten. Es war das, was ich gemacht habe, und nicht das, was ich wirklich bin.

Ich mochte es nie, mich auf nur eine Sache begrenzen zu lassen, nur weil ich etwas gut konnte. Genau deshalb wollte ich immer alles verstehen. Ich war regelrecht süchtig nach Wissen. Ich habe über 500 Dokumentationen pro Jahr über freie Energie, Heilung, UFOs, Atlantis, Lemurien und viele andere Themen angesehen. Früher sogar noch mehr. Gleichzeitig habe ich über 200 Sportarten ausprobiert und jedes Jahr mindestens drei neue gelernt. Ich hatte über zwanzig verschiedene Berufe.

In den letzten sieben Jahren bin ich durch rund fünfzig Länder gereist und war ständig in Bewegung. Viele Menschen konnten überhaupt nicht verstehen, wie ich in so kurzer Zeit so viele Dinge erleben konnte. Sie sagten oft: „Du lebst mehrere Leben gleichzeitig.“

Einige kennen meine Geschichte bereits aus Interviews: dass ich vom Extremsport zur extremen Spiritualität gekommen bin, um meinen Bandscheibenvorfall zu heilen. Wenn du mehr über diese Reise erfahren möchtest, kannst du dir dieses Interview ansehen: Playlist.

Nach all dieser Suche und den vielen Heilmethoden, die ich ausprobiert habe, um leichter durchs Leben zu gehen, fand ich schließlich durch Mentoring-Seminare meine tiefsten unbewussten Programme. Diese haben mir wirklich geholfen, tief zu heilen.

Ich habe gesehen, dass durch Bücher und rein esoterisches Wissen meistens nur eines wächst: das spirituelle Ego. Dasselbe gilt für viele spirituelle Erfahrungen. Deshalb spreche ich nur selten darüber und eigentlich nur mit Menschen, die wirklich bereit dafür sind und danach nicht anfangen, mich wie einen Guru anzubeten.

Ich wollte nie Guru oder spiritueller Lehrer sein.

Ich habe zu viele ungeerdete Esoterik-Lehrer gesehen, die groß über universelle Gesetze sprechen, gut verkaufen können, aber die Komplexität des Lebens selbst noch nicht wirklich verstanden haben. Ich wollte immer nur meine Erfahrungen teilen. Das, was mir wirklich geholfen hat, weil ich gesehen habe, wie einfach vieles eigentlich sein kann.

Damals wollte ich noch die Welt verändern und heilen. Deshalb begann ich, um die Welt zu reisen und kostenlose Workshops auf Spendenbasis für Tanz und Heilung zu geben.

Ich sagte mir: „Ich bin nicht hier, um wie ein Sklave zu leben. Ich werde entweder einen Ort ohne Regierung und Religion finden oder selbst einen erschaffen und den Menschen wieder zeigen, was es bedeutet, wirklich Mensch zu sein. Denn heutzutage sind wir größtenteils immer noch programmierte Schafe.“

Aus meinen vergangenen oder multidimensionalen Leben erinnere ich mich an eine viel höhere Perspektive. Auf meiner Reise habe ich immer mehr darüber entdeckt. Trotzdem wollte ich nie in einem festen Konzept stecken bleiben, nur weil andere behaupteten, ich sei mit Buddha oder Jesus verbunden gewesen oder könnten dies oder jenes in meiner Aura sehen.

Wie willst du den Geist verstehen, solange du selbst noch im Geist gefangen bist?

Deshalb musst du letztlich alles loslassen. Über alles hinausgehen.

Bist du dir wirklich sicher, dass du dich verändern willst?

Dein Affengeist sagt vielleicht sofort: „Ja.“ Aber frage dich einmal ehrlich: Zu wie viel Prozent wirklich?

Dann bekommst du eine wesentlich ehrlichere Antwort. Denn meistens bist du nicht ehrlich zu dir selbst. Du belügst dich, damit du dich in deiner Komfortzone sicher fühlen kannst.

Ich frage nicht deinen bewussten Wunsch. Ich frage dein Unterbewusstsein.

Und das ist ein fauler Bastard. Es liebt Wiederholung, es liebt Sicherheit. Selbst dann, wenn diese Sicherheit schmerzhaft ist.

Wenn du das wirklich erkennst und fühlst, entsteht viel mehr Bewusstsein über deine Programme. Und genau das kann enorme Veränderungen und oft auch sehr schnelle Heilung ermöglichen.

Zurück zur Frage: Wer bin ich?

Ich hatte nach verschiedenen Stadien des Erwachens immer wieder Phasen völliger Leere. Du weißt einfach nicht mehr, wer du bist. Du weißt nicht mehr, was du tun sollst. Nicht einmal, was du sein sollst. Es fühlt sich fast wie eine Depression an. Wie eine tiefe Krise für das Ego. Denn plötzlich gibt es keinen Plan mehr.

Es ist unglaublich schwer, diesen Zustand in Worte zu fassen, weil er außerhalb aller Konzepte liegt. Man kann ihn eigentlich nur verstehen, wenn man ihn selbst erlebt.

Als ich zum ersten Mal den Bewusstseinszustand erreichte, den Ramaji in seinem Buch als LOC 1000 beschreibt, war ich überrascht. Denn viele der Erfahrungen, die er zwischen den Ebenen 700 bis 1000 beschreibt, hatte ich bereits gemacht, obwohl ich bei meiner ersten Messung im August 2017 noch auf Bewusstseinsebene 582 lag. Seine Worte beschrieben meinen damaligen Zustand jedoch erstaunlich genau.

Also setzte ich diese Reise fort. Auf etwa Ebene 712 war noch der Wunsch da, zu lehren, mehr Wissen zu sammeln, übermenschliche Fähigkeiten zu entwickeln und mich weiterzuentwickeln. Später blieb davon nichts mehr übrig. Es gab nichts mehr, womit ich mich identifizieren konnte. Nichts mehr, das ich lieben konnte. Ich wusste nicht einmal mehr, was ich tun sollte. Alles war sinnlos, bis ich selbst dem Leben wieder Sinn gab.

Selbst nach Bewusstseinsebene 800 blieb diese Leere über vier Monate bestehen. Ich wusste nicht einmal, ob ich überhaupt noch Seminare geben würde. Als ich meine Seele fragte, bekam ich immer dieselbe Antwort: „Ich möchte heilen und fliegen.“

Gleichzeitig hatte ich Angst. Was passiert mit meinem Leben, wenn ich wirklich fliege? Wird ein neuer Alexander entstehen? Werde ich überhaupt noch etwas Normales machen? Das ganze Spiel der Matrix war vorbei. Darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, denn das wäre ein eigener Artikel über Erwachen. Aber eines kann ich sagen: Ja, es ist beängstigend. Und ja, an einem gewissen Punkt hast du große Angst. Doch du musst nicht wissen, wie du sie überwindest. Eigentlich musst du gar nichts wissen.

Mal sehen, wie viele dieses Bild der LOC-1000-Bewusstseinskarte wirklich verstehen.

Mit der Zeit wurde ich immer mehr wie ein Hologramm, wie ein reflektierender Diamant. Ich weiß, wann ich etwas spiegle, um die Realität eines Menschen mitzugestalten, und was wirklich „meines“ ist.

Deshalb bin ich im Lebensmeisterschaft-Seminar die ganze Zeit über einfach nur ein Spiegel. Ich zeige dir deine tiefsten Ängste und deine tiefsten Urteile, damit du sie transformieren kannst. Ich nehme mir dabei so viel Zeit wie nötig, um jeden Einzelnen durch diesen Prozess zu begleiten. Es ist mir egal, ob wir bis Mitternacht oder bis drei Uhr morgens zusammensitzen. Ich frage immer die Energie des Raumes, was gerade möglich ist, damit Veränderung schneller geschehen kann.

Es ist schwer zu beschreiben, was ich in meinen Seminaren eigentlich tue, indem ich nichts tue. Gerade dadurch können oft unglaublich schnelle Veränderungen geschehen.

Doch genau deshalb werden meine Arbeit und mein Verhalten von Teilnehmern oder sogar Gastgebern häufig missverstanden. Sie sind noch so sehr in der Dualität gefangen, dass sie weder sehen noch verstehen können, warum ich etwas tue oder wer ich in diesem Moment gerade bin.

Nach einem Seminar sagte mir die Gastgeberin am nächsten Morgen: „Ganz ehrlich, gestern wollte ich dich am liebsten aus meinem Haus werfen.“

Der Grund? Ich hatte ihren Hund „Fucker“ genannt. Sie fragte mich: „Warum bist du gleichzeitig so liebevoll und gleichzeitig so gemein? Mein Mann und ich haben so viel Liebe gespürt, aber dann auch wieder Schatten und schwere Energie.“

Ich musste lächeln. Ich erklärte ihr: Vor vielen Jahren war ich einfach nur Liebe. Doch fast niemand war bereit, diese Liebe wirklich zu empfangen. Die meisten Menschen wollten Liebe, konnten sie aber nicht zulassen. Gerade in der Esoterik sehe ich das immer wieder.

Wenn du Einssein erfährst, gibt es kein Richtig oder Falsch mehr. Kein Gut oder Böse. Alles ist einfach so, wie es ist.

Im Seminar bin ich einfach Präsenz. Ausdehnung. Raum. Ich spüre und sehe die Themen aller Menschen im Raum. Und dann spreche ich sie aus. Ich rülpse sie heraus, schreie sie heraus oder furze sie heraus, denn ich habe darauf keine Wertung. Und ich mache es so lange, bis du endlich deine unsinnigen Glaubenssätze loslässt.

Sie fragte mich: „Was siehst du denn in meinem Hund?“ Ich antwortete: „Ich sehe einfach Liebe.“ Darauf sagte sie: „Warum hast du ihn dann Fucker genannt?“ Ich antwortete: „Nur wegen dir. Weil es dich getriggert hat. Weil Tiere für dich immer noch wichtiger sind als Menschen. Weil du immer noch Angst hast, von Menschen verletzt zu werden. Der Hund fühlt mich. Deshalb ist er ständig bei mir. Du bist noch im Verstand. Deshalb urteilst du über mich. Du kannst noch nicht wirklich sehen.“

Denn jeder Mensch schaut durch seine eigenen Filter. Durch seine eigenen Urteile.

Ich habe in keinem Seminar zuvor so oft das Wort „Fuck“ verwendet. Doch weil die Gastgeberin und auch die Gruppe voller Urteile waren, habe ich alles bewusst an die Oberfläche gebracht, damit sie ihre Vorstellungen davon loslassen konnten, wie Spiritualität auszusehen hat. Erst dann kann der wirkliche Weg beginnen.

Ganz am Anfang jedes Seminars sagte ich früher: „Legt eure Masken freiwillig ab. Oder ich reiße sie euch herunter.“ Doch das arrogante Ego glaubt immer noch, intelligenter oder weiter entwickelt zu sein.

Solange du mit mir arbeitest, werde ich dir deine tiefsten blinden Flecken zeigen. Ich bin nicht hier, damit du mich liebst. Es ist mir ehrlich gesagt egal, was du über mich denkst. Du wirst mich lieben, wenn du verstehst. Aber ich bin nicht hier für mich. Ich bin hier, damit du dich selbst verstehst. Damit du irgendwann niemanden und nichts mehr brauchst. Und alles einfach genießen kannst, ohne es besitzen oder festhalten zu wollen.

Wenn du diesen Ort erreichst, bringe ich dich zur nächsten Ebene. Denn ich möchte nicht, dass du dich am Feuer verbrennst, bevor du gelernt hast, mit der Flamme umzugehen.

Einmal sagte eine Frau bereits nach fünf Minuten Gespräch zu mir: „Du bist wie Ayahuasca.“ Ich musste lachen und sagte: „Ich wusste gar nicht, dass ich Menschen zum Erbrechen bringe.“ Sie antwortete: „Nein. Du bist wie eine Fackel. Du brennst dich durch die dunkelsten Stellen.“ Ich lachte. „Danke.“

Wenn du kein Licht verträgst, das alles verbrennt, was nicht wahr ist, dann solltest du lieber Abstand von mir halten, denn ich bin Veränderung.

Lass niemals zu, dass jemand dein Licht dimmt. Sei heller als die Sonne.

Solange du noch in Konzepten lebst, bist du noch weit von der Realität und den unendlichen Möglichkeiten entfernt.

Fragen, die mir vor kurzem gestellt wurden:

Bist du immer in diesem Bewusstseinszustand?

Ja und nein. Sobald du mir eine Frage stellst, verbinde ich mich und antworte aus einem Zustand hoher Bewusstheit. Der Zustand von Frieden und Liebe ist immer da. Aber nein, wenn ich Beachvolleyball spiele, Tischtennis spiele oder tanze. Dann bin ich einfach in einem anderen Feld. Dann erleben mich die Menschen als ganz normal. Gut ... Eigentlich war ich noch nie normal, aber du weißt, was ich meine.

Nur weil ich Zugang zu all diesen Zuständen habe, bedeutet das nicht, dass ich ständig ernst oder streng sein muss wie in manchen traditionellen Kampfkünsten. Freu dich über jeden Scheiß, den du machst.

Hast du einen großen Traum?

Die meisten Ziele, die ich wirklich erreichen wollte, habe ich bereits erreicht. Im Sport und auch in vielen anderen Bereichen. Ja, früher wollte ich die Welt verändern. Deshalb begann ich zu reisen und zu lehren, und Schritt für Schritt durfte ich viele Leben berühren.

Was ist heute dein größter Traum?

Eigentlich habe ich keine wirklichen Träume oder Wünsche mehr. Wenn alles vollkommen ist, gibt es nichts mehr, das verändert werden müsste. Du beobachtest einfach. Du erlaubst dem Leben zu geschehen. Und wenn ein Impuls auftaucht, dann handelst du.

Was treibt dich an?

Wahrscheinlich Liebe. Vielleicht ist es einfach das Leben selbst, das sich fraktal und spiralförmig durch mich ausdrückt.

Du hast viele Menschen zum Seminar in Wien eingeladen. Bedeutet das nicht, dass du möchtest, dass möglichst viele Menschen „ins Boot steigen“? Gibt es noch den Wunsch, dass andere sich entwickeln?

Früher ja. Natürlich wollte ich, dass sich jeder daran erinnert, wer er wirklich ist. Dass Menschen Großes erschaffen. Mehr Liebe. Mehr Freude. Mehr Leichtigkeit. Heute würde ich nicht mehr sagen, dass es ein Wunsch ist. Ich freue mich, wenn Menschen bereit sind, diesen Weg in ein liebevolles und glückliches Leben mitzugehen. Wenn nicht, bin ich genauso glücklich. Mein innerer Frieden hängt nicht von den Entscheidungen anderer Menschen ab.

Gibt es überhaupt noch einen Wunsch? Warum tust du das, was du tust? Und warum erreichst du im Vergleich zu anderen spirituellen Lehrern immer noch eine relativ kleine Gruppe von Menschen? Hast du das bewusst so gewählt?

Ja, ich spüre manchmal den Wunsch, etwas zu trinken. (lacht) Ansonsten glaube ich eher, dass das Leben durch mich wählt oder dass die Dinge einfach durch mich geschehen. Es gibt viele Gründe dafür. Einen habe ich bereits beschrieben: Ich wollte nie einer dieser ungeerdeten Esoterik-Lehrer werden.

Ein weiterer Grund ist, dass das, was ich mache, nicht unbedingt der angenehme Weg ist. Deshalb ist es auch nicht für jeden geeignet, da die meisten Menschen es nur einfach und leicht haben wollen. Für mich ist es aber bisher der effektivste Weg.

Viele Menschen beschäftigen sich gerne mit Spiritualität. Sie hören einem spirituellen Lehrer zu oder machen eine geführte Meditation und glauben danach, sie hätten etwas getan. Meine Seminare sind anders. Sie sind dafür da, möglichst schnelle und echte Transformation zu ermöglichen. Es geht um Lebensmeisterschaft. Nicht um stundenlanges Reden über Wissen, ohne dass daraus eine konstante Erfahrung oder Weisheit entsteht. Auch wenn ich oft sehr viel reden muss, um den Geist vorzubereiten, damit er die Transformation empfangen kann.

Viele bekannte spirituelle Lehrer haben große Netzwerke oder Unternehmen hinter sich, die ihre Botschaften verbreiten. Außerdem gibt es etwas, das sich Positionierung nennt. Menschen mit Einfluss entscheiden, wen sie groß machen. Mich hat weder Berühmtheit noch viel Geld jemals besonders interessiert. Mein eigentliches Interesse galt immer einem höheren Bewusstsein und echter Heilung. Deshalb hatte ich sogar lange einen inneren Widerstand dagegen, bekannter zu werden.

Es gab keinen Wunsch danach. Im Sport war ich bereits bekannt. Mein Leben war ohnehin schon voll genug, vielleicht verändert sich das irgendwann. Aber ich mag es viel lieber, Seminare mit fünfzehn bis dreißig Menschen zu machen als mit hundert. So bleibt Zeit, jedem zuzuhören und jede Geschichte zu hören. Jede Veränderung mitzuerleben, da es mir um den Menschen geht.

Für mich macht genau das die Qualität eines Seminars aus. Bei hundert Menschen wirst du automatisch zum Vortragenden. Du erzählst immer wieder dieselben Inhalte. In meinen Seminaren spüre ich jedoch jeden einzelnen Menschen. Jeder steht an einem anderen Punkt seines Weges. Deshalb kann ich jeden genau dort unterstützen, wo er gerade ist.

Eigentlich bin ich unglaublich stolz auf jeden Menschen, der wirklich bereit ist, zu einem Seminar zu kommen und sich selbst weiterzuentwickeln. Aber auch hier gilt: Es gibt keinen Wunsch mehr. Wenn innerer Frieden da ist, braucht es ihn nicht.

Welche Praktiken haben dich am meisten geprägt? Welche haben dich am stärksten verändert? Und wie kann ein Mensch, der all dieses Wissen vergessen hat, wieder zurück in den Fluss, in die Leichtigkeit, ins Dao finden? Welche Frage würdest du selbst gerne einmal gestellt bekommen?

Eigentlich möchte ich keine einzige Praxis begrenzen. Viele verschiedene Wege haben mir unterschiedliche Einsichten geschenkt. Jede Methode war genau zum richtigen Zeitpunkt richtig. Was mir heute noch immer tiefe Transformation schenkt, sind Quantenheilung, Dunkelheit, Stille, spielerisches Sein und Wu Wei.

Es gab so viele tiefgreifende Veränderungen. Aber woher willst du wirklich wissen, ob sie genau durch diese oder jene Technik entstanden sind? Vielleicht stimmt es, vielleicht auch nicht. Genau deshalb sage ich nur ungern: „Diese Technik ist gut und jene ist schlecht.“ Jeder Mensch hat seinen eigenen Zugang.

Nach vielen Jahren des harten Weges habe ich mich bewusst für den weichen Weg entschieden. Und genau den empfehle ich heute jedem. Sei sanft mit dir. Genieße das Leben. Höre auf deine innere Stimme. Je offener du bleibst, desto leichter wird dein Leben.

Es gibt kein Wollen mehr. Ich teile meine Erfahrungen gerne mit Menschen, die bereit sind zuzuhören. Und wenn nicht, dann genieße ich einfach die Stille.

Vor zwei Jahren bekam ich eine interessante Frage. Ich habe sie erst jetzt wieder gesehen, weil jemand den Beitrag geliked hatte: „Woher nimmst du deine Kraft? Wie kannst du so viel geben? Und warum machst du das überhaupt?“

Hm ... selbst wenn manchmal nichts zurückkommt, nicht einmal ein Dankeschön. Weil viele Menschen selbst in einem großen Mangel leben. Ich glaube: Je konsequenter du deinen Idealen folgst, desto eher werden Menschen deinem Weg folgen, wenn sie bereit dafür sind.

Ich möchte jeden Ort, an dem ich war, ein Stück sauberer, liebevoller und bewusster verlassen. Natürlich fühlte auch ich mich manchmal einsam. Wenn ich ständig Inspiration gegeben habe, aber selbst irgendwo feststeckte und niemand da war, der mir half, wieder herauszukommen.

Auch ich bin nicht immer vollkommen zentriert. Wenn ich mir zu viel Stress mache, zu viel reise oder mich überfordere. Doch gerade die Phasen der Schwäche, des Schmerzes und des Nichtwissens haben mir oft die größten Entwicklungsmöglichkeiten geschenkt. Deshalb möchte ich gar nicht immer stark sein.

Es ist wunderschön, Menschen im Leben zu haben, die Dinge anders sehen und dir dadurch helfen, weiterzugehen. Doch die eigentliche Lebensmeisterschaft besteht darin, zu erkennen, was hinter all dem liegt, und dir selbst in diesem Prozess zu vertrauen. Deshalb bin ich jedem Menschen dankbar, der mir meine blinden Flecken zeigt.

Ich glaube, je mehr wir einander unterstützen, desto leichter wird das Leben für uns alle. Wenn ich irgendwo feststecke, suche ich nicht sofort nach Antworten. Ich bleibe zuerst bei der Frage. Zu wem gehört dieses Gefühl? Zu wem gehört diese Situation? Was kann ich damit tun? Wie kann ich sie verändern?

Wenn ich erkenne, dass sie gar nichts mit mir zu tun hat, sondern ich sie nur wahrnehme, weil ich mit allem verbunden bin, dann sende ich sie voller Dankbarkeit zurück ins Feld, aus dem sie gekommen ist.

Deshalb mein Rat für den Anfang: Lächle. Lächle. Lächle. Stell dich jeden Tag fünf Minuten vor den Spiegel und sage: „Ich liebe mich.“ Beobachte, was sich dadurch in deinem Leben verändert.

Die ersten sieben Lebensjahre programmieren uns. Wenn du wirklich du selbst werden möchtest, dann beginne, die Verletzungen deiner Kindheit zu heilen. Alles, was wir im Leben tun, ist letztlich der Versuch, Liebe von unseren Eltern zu bekommen. Alles andere ist nur ein Platzhalter für Liebe.

Deshalb ist es Zeit, wieder Kind zu werden. Lache mehr, denke weniger. Erlaube dir, glücklich zu sein. Auch wenn die Menschen um dich herum Angst haben oder unglücklich sind. Du bist nicht hier, um andere glücklich zu machen. Du bist hier, um dein eigenes glückliches Leben zu erschaffen.

Du kannst niemanden glücklich machen, der nicht bereit ist, Glück zu empfangen. Hör also auf, alle glücklich machen zu wollen. Sei einfach glücklich. Deine Frequenz wird den Rest erledigen.

Ach ... fast hätte ich noch etwas vergessen. Ich bekomme meine größte Kraft, wenn ich sehe, dass Menschen erfolgreich werden, weil sie meine Impulse umgesetzt haben. Es ist ein bisschen so, als würde man seinen Kindern beim Wachsen zusehen.

Je mehr wir unsere Geschichten teilen und diejenigen unterstützen, die uns selbst geholfen haben, desto größer wird die Veränderung, die wir gemeinsam in dieser Welt bewirken können.

Lustig, das heute wieder zu lesen. Denn inzwischen mache ich eigentlich gar keine besonderen Rituale oder Techniken mehr. Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem es nichts mehr zu tun gibt, weil vollständige Annahme bereits da ist.

Ich weiß nicht, wie lange ich diese Art von Seminaren noch geben werde. Doch ich bin zutiefst dankbar für jeden einzelnen Menschen, für jede Geschichte, die ihr mit mir geteilt habt, und für euer Vertrauen.

Ihr seid die rEVOLution des Bewusstseins. Ich liebe euch alle.

Wenn ich diesen Text heute, über sechs Jahre später, wieder lese, muss ich schmunzeln. Er erinnert mich daran, wie viele Worte ich damals hatte. Heute hätte ich auf viele dieser Fragen wahrscheinlich gar keine Antwort mehr. Nicht weil ich weniger weiß, sondern weil vieles still geworden ist. Früher wollte ich verstehen, erklären und Menschen helfen. Heute fühle ich mich einfach da.

Es geht nicht mehr darum, jemanden zu verändern oder irgendwohin zu bringen. Ich sehe den Menschen immer weniger als jemanden, der repariert werden muss, sondern als jemanden, der sich an das erinnern darf, was er bereits ist.

Meine Seminare sind deshalb auch keine Methodenseminare mehr. Sie sind Erfahrungsräume. Früher dachte ich, Methoden verändern Menschen. Heute weiß ich, dass der Zustand, aus dem wir handeln, alles verändert. Je weniger ich eingreife, desto intelligenter scheint das Leben selbst zu wirken. Wu Wei ist für mich keine Passivität, sondern das Vertrauen, dem Leben nicht mehr im Weg zu stehen.

Gleichzeitig wurde mir immer klarer, dass Erkenntnis allein nicht reicht. Das Nervensystem muss lernen, Wahrheit zu tragen. Erst wenn Körper, Geist und Sein wieder miteinander in Einklang kommen, entsteht eine Veränderung, die nicht mehr verloren geht.

Vielleicht hat sich deshalb auch meine Rolle verändert. Ich sehe mich heute weniger als Lehrer und immer mehr als Forscher. Mich interessiert nicht mehr, welche Methode die beste ist, sondern unter welchen Bedingungen Menschen auf natürliche Weise in Klarheit, Verbundenheit, Kreativität und Heilung kommen. Ich muss die Welt nicht mehr verändern. Und gerade dadurch scheint sich mehr zu verändern als je zuvor.

Vielleicht ist genau das heute meine Antwort auf die Frage, wer ich bin: Ich bin einfach da und diene dem Leben.

Ich habe diesen Text schon seit vielen Jahren nicht mehr gelesen und finde es erstaunlich, wie viele Worte ich damals hatte. Denn heute hätte ich auf das meiste keine Antwort mehr, da ich gefühlt einfach nur da bin und diene.

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